Autoreply (2026)
Ortsspezifische RaumInstallation (Kreide, Modelliermasse, Acrylfarbe, Holzlatten, Verlegeplatte, Schubkarre)

LA18 Foundation (Berlin)

Fein ins Register einsortiert, wiederholen sich die Worte Open Call. Der Begriff beschreibt einen Aufruf zum Wettbewerb um finanzielle oder ideelle Unterstützung. Viele Kulturschaffende bewerben sich auf Ausschreibungen dieser Art. Zum Beispiel um eine Projektförderung, ein Stipendium oder einen Platz in einer Gruppenausstellung zu erhalten.

Am Deckenträger gegenüber sind weitere Worte zu finden: Blind Carbon Copy. Die Abkürzung Bcc wird in E-Mail-Programmen genutzt. Hiermit können Mails versendet werden, bei denen den Empfänger*innen nicht angezeigt wird, wer die Nachricht ebenfalls erhält. Häufig wird dies genutzt, wenn eine Nachricht viele Personen erreichen und die jeweiligen Kontaktdaten geschützt bleiben sollen. Der enthaltene Text ist häufig in einer allgemeinen und standardisierten Form verfasst.

Auf drei Stelen sind große Pflaster positioniert. Ihr Einsatzzweck: Behandlung von Abschürfungen nach einer nächsten automatisierten Absage auf eine Förderbewerbung.

Mit einer Schubkarre wird Arbeit verrichtet. Ist die Schubkarre defekt, kommt man nicht gut voran. Das kann gut sein, weil dann Zeit für eine Pause ist. Schlecht, weil dann keine Kohle bei rumkommt. Auch schlecht, wenn man sich mit der Arbeit identifiziert. Denn wenn dann die Arbeit kaputt ist, ist man selbst auch kaputt.

Prekäre Produktionsbedingungen im Kulturbetrieb erscheinen nicht nur als strukturelles Problem, sondern werden zugleich ästhetisch aufgeladen. Bisweilen werden sie als notwendiger Bestandteil künstlerischer Praxis legitimiert; romantisch-ironisch. Und der Neoliberalismus reibt sich die Pfoten. Unsicherheit, Selbstausbeutung und permanente Verfügbarkeit treten dabei als implizite Voraussetzungen auf, die als Ausdruck von Hingabe, Freiheit oder Authentizität gelten. Wie vielleicht auch hier.

Das ist der Beginn eines Rechercheprozesses. Kontaktiere mich, wenn Du darüber sprechen möchtest. Vielleicht können wir gemeinsam etwas entwerfen.



Autoreply (2026)
Ortsspezifische RaumInstallation (Kreide, Modelliermasse, Acrylfarbe, Holzlatten, Verlegeplatte, Schubkarre)

LA18 Foundation (Berlin)

Fein ins Register einsortiert, wiederholen sich die Worte Open Call. Der Begriff beschreibt einen Aufruf zum Wettbewerb um finanzielle oder ideelle Unterstützung. Viele Kulturschaffende bewerben sich auf Ausschreibungen dieser Art. Zum Beispiel um eine Projektförderung, ein Stipendium oder einen Platz in einer Gruppenausstellung zu erhalten.

Am Deckenträger gegenüber sind weitere Worte zu finden: Blind Carbon Copy. Die Abkürzung Bcc wird in E-Mail-Programmen genutzt. Hiermit können Mails versendet werden, bei denen den Empfänger*innen nicht angezeigt wird, wer die Nachricht ebenfalls erhält. Häufig wird dies genutzt, wenn eine Nachricht viele Personen erreichen und die jeweiligen Kontaktdaten geschützt bleiben sollen. Der enthaltene Text ist häufig in einer allgemeinen und standardisierten Form verfasst.

Auf drei Stelen sind große Pflaster positioniert. Ihr Einsatzzweck: Behandlung von Abschürfungen nach einer nächsten automatisierten Absage auf eine Förderbewerbung.

Mit einer Schubkarre wird Arbeit verrichtet. Ist die Schubkarre defekt, kommt man nicht gut voran. Das kann gut sein, weil dann Zeit für eine Pause ist. Schlecht, weil dann keine Kohle bei rumkommt. Auch schlecht, wenn man sich mit der Arbeit identifiziert. Denn wenn dann die Arbeit kaputt ist, ist man selbst auch kaputt.

Prekäre Produktionsbedingungen im Kulturbetrieb erscheinen nicht nur als strukturelles Problem, sondern werden zugleich ästhetisch aufgeladen. Bisweilen werden sie als notwendiger Bestandteil künstlerischer Praxis legitimiert; romantisch-ironisch. Und der Neoliberalismus reibt sich die Pfoten. Unsicherheit, Selbstausbeutung und permanente Verfügbarkeit treten dabei als implizite Voraussetzungen auf, die als Ausdruck von Hingabe, Freiheit oder Authentizität gelten. Wie vielleicht auch hier.

Das ist der Beginn eines Rechercheprozesses. Kontaktiere mich, wenn Du darüber sprechen möchtest. Vielleicht können wir gemeinsam etwas entwerfen.





Autoreply (2026)
Ortsspezifische RaumInstallation (Kreide, Modelliermasse, Acrylfarbe, Holzlatten, Verlegeplatte, Schubkarre)

LA18 Foundation (Berlin)

Fein ins Register einsortiert, wiederholen sich die Worte Open Call. Der Begriff beschreibt einen Aufruf zum Wettbewerb um finanzielle oder ideelle Unterstützung. Viele Kulturschaffende bewerben sich auf Ausschreibungen dieser Art. Zum Beispiel um eine Projektförderung, ein Stipendium oder einen Platz in einer Gruppenausstellung zu erhalten.

Am Deckenträger gegenüber sind weitere Worte zu finden: Blind Carbon Copy. Die Abkürzung Bcc wird in E-Mail-Programmen genutzt. Hiermit können Mails versendet werden, bei denen den Empfänger*innen nicht angezeigt wird, wer die Nachricht ebenfalls erhält. Häufig wird dies genutzt, wenn eine Nachricht viele Personen erreichen und die jeweiligen Kontaktdaten geschützt bleiben sollen. Der enthaltene Text ist häufig in einer allgemeinen und standardisierten Form verfasst.

Auf drei Stelen sind große Pflaster positioniert. Ihr Einsatzzweck: Behandlung von Abschürfungen nach einer nächsten automatisierten Absage auf eine Förderbewerbung.

Mit einer Schubkarre wird Arbeit verrichtet. Ist die Schubkarre defekt, kommt man nicht gut voran. Das kann gut sein, weil dann Zeit für eine Pause ist. Schlecht, weil dann keine Kohle bei rumkommt. Auch schlecht, wenn man sich mit der Arbeit identifiziert. Denn wenn dann die Arbeit kaputt ist, ist man selbst auch kaputt.

Prekäre Produktionsbedingungen im Kulturbetrieb erscheinen nicht nur als strukturelles Problem, sondern werden zugleich ästhetisch aufgeladen. Bisweilen werden sie als notwendiger Bestandteil künstlerischer Praxis legitimiert; romantisch-ironisch. Und der Neoliberalismus reibt sich die Pfoten. Unsicherheit, Selbstausbeutung und permanente Verfügbarkeit treten dabei als implizite Voraussetzungen auf, die als Ausdruck von Hingabe, Freiheit oder Authentizität gelten. Wie vielleicht auch hier.

Das ist der Beginn eines Rechercheprozesses. Kontaktiere mich, wenn Du darüber sprechen möchtest. Vielleicht können wir gemeinsam etwas entwerfen.

Autoreply (2026)
Drei Kleinplastiken, Modelliermasse, Acryl

H x B x T je ca.:
150 mm x
100 mm x
100 mm



I (fons) (2026)
95 Gipsgüsse eines iPhones, gravierungen

Werkleitz Festival (Halle)

H x B x T je:
140 mm x
67 mm x
5 mm



TEMP/TMEP (2026)
Zwei Rahmen, teillackiert, gravierungen

H x B x T "TEMP":
442 mm x
441 mm x
45 mm

H x B x T "TMEP":
456 mm x
445 mm x
45 mm



Was haelt noch vom Versprechen an dir dran? (2026)
vier stuhlbeine, graviert

H x B x T je:
282 mm x
40 mm x
40 mm

Ohne Titel (Lete) (2026)
Werbeplakat, Kassenbelege, Holzleim

LA18 Foundation (Berlin)


H x B:
785 mm x
1200 mm

Anzeigenkörper i (2026)
Werbebanner, Deckweiss auf Holzrahmen mit Hängevorrichtung

H x B x T:
1250 mm x
880 mm x
45 mm

Anzeigenkörper ii (2026)
Werbebanner, Deckweiss auf Holzrahmen mit Hängevorrichtung

H x B x T:
800 mm x
500 mm x
45 mm

fulfilment (2026)
25 Gipsgüsse, verschiedene ausführungen, Gravur

H x B x T bis max.:
100 mm x
150 mm x
30 mm

-fon1-3 (2026)
übermaltes lautgedicht, dreiteilig

H x B x T “-fon1-3:
200 mm x
200 mm x
16 mm

H x B x T “-fon2-3:
60 mm x
60 mm x
16 mm

H x B x T “-fon3-3:
100 mm x
100 mm x
16 mm



topos (2025)
materialstudie, fiktive topografien

H x B x T:
600 mm x
400 mm x
150 mm

Where Are You J? (seit 2025)
Temporäre Installationsserie und Recherche
w/ Tom Las Kohrs und &co-Kollektiv


Renate (Berlin)
Brandenburg


SCHUETTUNG Ausstellung (2025)
Kunstdrucke, zines, hörspiel in Duo-Ausstellung w/ Philipp W. Rösler

Filmrisz (Berlin)

SCHUETTUNG TEXTE 01 - 10 (2025)
Sammelband W/ Philipp W. Rösler

www.schuettung.com

N-E-U-E-H-O-F-F-N-U-N-G (2024)
Installation, Text, Performance

Rasselmania Kunsthalle (Hildesheim)

Calling a Dog The Sun | Einen Hund nach der Sonne nennen (2024)
Installation, Objekt, Interaktives Werk, Projektion, Buch in Duo-Ausstellung w/ Philipp W. Rösler

Kunstraum Reflektor Neukölln

Demokratiepflegeversuchunlösbarkeitsroutinenverlernung (2024)
hörkurznichtzugeschichte, Rendering

Jubiläums-Publikation »101 Visionen für die
Zukunft der Zivilgesellschaft in Berlin«, Genshagener Kreis e.V.
www.lucysmuseum.com

Das Metaversum zerstalten. Virtuelle Realität, Vielfalt, Kultur (2024)
Sammelband, Co-Herausgabe w/ Katharina Haverich

transcript Verlag

auf fertig gemachten tellern (2024)
Phonetography Bildband w/ Philipp W. Rösler

Hannover, Berlin, Brüssel, Hendaye, Beliche, Bensafrim, Luz, Tamraght, Cuevas del Mar

Ready-made Land Art (2023)
Essay, Fotoserie

SITUATION Magazin für räumliche Fragen

Das War Alermgesichert (2023)
hörkurznichtzugeschichten, ep

www.lucysmuseum.com

Lucy’s Museum (seit 2023)
Virtuelles museum für hörkurznichtzugeschichten & Web Art

www.lucysmuseum.com

Imagine [n] (2023)
Lichtobjekt

Privat

Expanding Dreamscapes (2022)
Art Direktion für die ausstellung von Katharina Haverich

Flutgraben (Berlin)

Transformation Design als Heterotopie. Praxisorientierte Designforschung im Kontext gesellschaftlichen Wandels (2022)
Dissertation

Europa-Universität Flensburg, Norbert-Elias-Center for Transformation Design & Research

Zwei Schläger am Netz (2021)
Partizipative Installation w/ Katharina Haverich

Rotes Rathaus, (Veranstaltung Wissensstadt Berlin)

Speichelauffangbehälter (2025, 2020)
Installation, Objekt, Grafik

Hype Studies Conference: (Don't) Believe the Hype. Universitat Oberta de Catalunya, Barcelona
Kunstraum Hase29, Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e.V.


HABITAT (2023, 2020)
Partizipative Installation w/ Julia Simon Senft und Philipp. W. Rösler

Symposium zu den blinden Flecken der
Nachhaltigkeit (Hamburg)
We Are Kiosk e.V. (Wuppertal)

K/EIN BILD DER ZUKUNFT (2019)
Partizipative Installation

Concrete Transformation Festival (Stolpe)

Wal? Nahrung? (2017)
Partizipative Installation w/ Greenpeace

Ritterbrunnen/Schlossarkaden Braunschweig

Der Verrat der Akustik (2016)
Audioinstallation, Performance

Öffentlicher Raum in Wittenberge (Brandenburg)
Lese- und Beobachtungsloch für Ausschnittsuntersuchungen (2025).
Archivtinte auf Papier, gelocht, laminiert. Vier Exemplare. H x B: 201 mm x 82 mm.
Dr. Lucas Kuster

CV


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Mich interessieren komplexe Wandlungsprozesse in Gesellschaft und Umwelt. 

Und normative Rahmungen und ihre Ambivalenzen.

Hierzu arbeite ich künstlerisch und forschend.

Je nach Vorhaben werden unterschiedliche Werkmedien genutzt, gewissenhafte Recherchen und interdisziplinäre Kollaborationen durchgeführt.

In einem explorativen Prozess werden hierbei Arbeiten entwickelt, die den jeweiligen Bereich aus neuen Perspektiven beleuchten und diese sichtbar machen.

Konkret entstehen etwa: Objekt, Installation, Text, Lehre oder etwas ganz unerwartetes.

Der Fokus liegt auf dem Konzept als ästhetische Praxis.