Autoreply (2026)
Ortsspezifische RaumInstallation (Kreide, Modelliermasse, Acrylfarbe, Holzlatten, Verlegeplatte, Schubkarre)
Fein ins Register einsortiert, wiederholen sich die Worte Open Call. Der Begriff beschreibt einen Aufruf zum Wettbewerb um finanzielle oder ideelle Unterstützung. Viele Kulturschaffende bewerben sich auf Ausschreibungen dieser Art. Zum Beispiel um eine Projektförderung, ein Stipendium oder einen Platz in einer Gruppenausstellung zu erhalten.
Am Deckenträger gegenüber sind weitere Worte zu finden: Blind Carbon Copy. Die Abkürzung Bcc wird in E-Mail-Programmen genutzt. Hiermit können Mails versendet werden, bei denen den Empfänger*innen nicht angezeigt wird, wer die Nachricht ebenfalls erhält. Häufig wird dies genutzt, wenn eine Nachricht viele Personen erreichen und die jeweiligen Kontaktdaten geschützt bleiben sollen. Der enthaltene Text ist häufig in einer allgemeinen und standardisierten Form verfasst.
Auf drei Stelen sind große Pflaster positioniert. Ihr Einsatzzweck: Behandlung von Abschürfungen nach einer nächsten automatisierten Absage auf eine Förderbewerbung.
Mit einer Schubkarre wird Arbeit verrichtet. Ist die Schubkarre defekt, kommt man nicht gut voran. Das kann gut sein, weil dann Zeit für eine Pause ist. Schlecht, weil dann keine Kohle bei rumkommt. Auch schlecht, wenn man sich mit der Arbeit identifiziert. Denn wenn dann die Arbeit kaputt ist, ist man selbst auch kaputt.
Prekäre Produktionsbedingungen im Kulturbetrieb erscheinen nicht nur als strukturelles Problem, sondern werden zugleich ästhetisch aufgeladen. Bisweilen werden sie als notwendiger Bestandteil künstlerischer Praxis legitimiert; romantisch-ironisch. Und der Neoliberalismus reibt sich die Pfoten. Unsicherheit, Selbstausbeutung und permanente Verfügbarkeit treten dabei als implizite Voraussetzungen auf, die als Ausdruck von Hingabe, Freiheit oder Authentizität gelten. Wie vielleicht auch hier.
Das ist der Beginn eines Rechercheprozesses. Kontaktiere mich, wenn Du darüber sprechen möchtest. Vielleicht können wir gemeinsam etwas entwerfen.
Autoreply (2026)
Ortsspezifische RaumInstallation (Kreide, Modelliermasse, Acrylfarbe, Holzlatten, Verlegeplatte, Schubkarre)
Fein ins Register einsortiert, wiederholen sich die Worte Open Call. Der Begriff beschreibt einen Aufruf zum Wettbewerb um finanzielle oder ideelle Unterstützung. Viele Kulturschaffende bewerben sich auf Ausschreibungen dieser Art. Zum Beispiel um eine Projektförderung, ein Stipendium oder einen Platz in einer Gruppenausstellung zu erhalten.
Am Deckenträger gegenüber sind weitere Worte zu finden: Blind Carbon Copy. Die Abkürzung Bcc wird in E-Mail-Programmen genutzt. Hiermit können Mails versendet werden, bei denen den Empfänger*innen nicht angezeigt wird, wer die Nachricht ebenfalls erhält. Häufig wird dies genutzt, wenn eine Nachricht viele Personen erreichen und die jeweiligen Kontaktdaten geschützt bleiben sollen. Der enthaltene Text ist häufig in einer allgemeinen und standardisierten Form verfasst.
Auf drei Stelen sind große Pflaster positioniert. Ihr Einsatzzweck: Behandlung von Abschürfungen nach einer nächsten automatisierten Absage auf eine Förderbewerbung.
Mit einer Schubkarre wird Arbeit verrichtet. Ist die Schubkarre defekt, kommt man nicht gut voran. Das kann gut sein, weil dann Zeit für eine Pause ist. Schlecht, weil dann keine Kohle bei rumkommt. Auch schlecht, wenn man sich mit der Arbeit identifiziert. Denn wenn dann die Arbeit kaputt ist, ist man selbst auch kaputt.
Prekäre Produktionsbedingungen im Kulturbetrieb erscheinen nicht nur als strukturelles Problem, sondern werden zugleich ästhetisch aufgeladen. Bisweilen werden sie als notwendiger Bestandteil künstlerischer Praxis legitimiert; romantisch-ironisch. Und der Neoliberalismus reibt sich die Pfoten. Unsicherheit, Selbstausbeutung und permanente Verfügbarkeit treten dabei als implizite Voraussetzungen auf, die als Ausdruck von Hingabe, Freiheit oder Authentizität gelten. Wie vielleicht auch hier.
Das ist der Beginn eines Rechercheprozesses. Kontaktiere mich, wenn Du darüber sprechen möchtest. Vielleicht können wir gemeinsam etwas entwerfen.
Autoreply (2026)
Ortsspezifische RaumInstallation (Kreide, Modelliermasse, Acrylfarbe, Holzlatten, Verlegeplatte, Schubkarre)
Fein ins Register einsortiert, wiederholen sich die Worte Open Call. Der Begriff beschreibt einen Aufruf zum Wettbewerb um finanzielle oder ideelle Unterstützung. Viele Kulturschaffende bewerben sich auf Ausschreibungen dieser Art. Zum Beispiel um eine Projektförderung, ein Stipendium oder einen Platz in einer Gruppenausstellung zu erhalten.
Am Deckenträger gegenüber sind weitere Worte zu finden: Blind Carbon Copy. Die Abkürzung Bcc wird in E-Mail-Programmen genutzt. Hiermit können Mails versendet werden, bei denen den Empfänger*innen nicht angezeigt wird, wer die Nachricht ebenfalls erhält. Häufig wird dies genutzt, wenn eine Nachricht viele Personen erreichen und die jeweiligen Kontaktdaten geschützt bleiben sollen. Der enthaltene Text ist häufig in einer allgemeinen und standardisierten Form verfasst.
Auf drei Stelen sind große Pflaster positioniert. Ihr Einsatzzweck: Behandlung von Abschürfungen nach einer nächsten automatisierten Absage auf eine Förderbewerbung.
Mit einer Schubkarre wird Arbeit verrichtet. Ist die Schubkarre defekt, kommt man nicht gut voran. Das kann gut sein, weil dann Zeit für eine Pause ist. Schlecht, weil dann keine Kohle bei rumkommt. Auch schlecht, wenn man sich mit der Arbeit identifiziert. Denn wenn dann die Arbeit kaputt ist, ist man selbst auch kaputt.
Prekäre Produktionsbedingungen im Kulturbetrieb erscheinen nicht nur als strukturelles Problem, sondern werden zugleich ästhetisch aufgeladen. Bisweilen werden sie als notwendiger Bestandteil künstlerischer Praxis legitimiert; romantisch-ironisch. Und der Neoliberalismus reibt sich die Pfoten. Unsicherheit, Selbstausbeutung und permanente Verfügbarkeit treten dabei als implizite Voraussetzungen auf, die als Ausdruck von Hingabe, Freiheit oder Authentizität gelten. Wie vielleicht auch hier.
Das ist der Beginn eines Rechercheprozesses. Kontaktiere mich, wenn Du darüber sprechen möchtest. Vielleicht können wir gemeinsam etwas entwerfen.
Autoreply (2026)
Drei Kleinplastiken, Modelliermasse, Acryl
H x B x T je ca.:
150 mm x
100 mm x
100 mm
I (fons) (2026)
95 Gipsgüsse eines iPhones, gravierungen
H x B x T je:
140 mm x
67 mm x
5 mm
TEMP/TMEP (2026)
Zwei Rahmen, teillackiert, gravierungen
H x B x T "TEMP":
442 mm x
441 mm x
45 mm
H x B x T "TMEP":
456 mm x
445 mm x
45 mm
Was haelt noch vom Versprechen an dir dran? (2026)
vier stuhlbeine, graviert
H x B x T je:
282 mm x
40 mm x
40 mm
Ohne Titel (Lete) (2026)
Werbeplakat, Kassenbelege, Holzleim
H x B:
785 mm x
1200 mm
Anzeigenkörper i (2026)
Werbebanner, Deckweiss auf Holzrahmen mit Hängevorrichtung
H x B x T:
1250 mm x
880 mm x
45 mm
Anzeigenkörper ii (2026)
Werbebanner, Deckweiss auf Holzrahmen mit Hängevorrichtung
H x B x T:
800 mm x
500 mm x
45 mm
fulfilment (2026)
25 Gipsgüsse, verschiedene ausführungen, Gravur
H x B x T bis max.:
100 mm x
150 mm x
30 mm
-fon1-3 (2026)
übermaltes lautgedicht, dreiteilig
H x B x T “-fon1-3”:
200 mm x
200 mm x
16 mm
H x B x T “-fon2-3”:
60 mm x
60 mm x
16 mm
H x B x T “-fon3-3”:
100 mm x
100 mm x
16 mm
topos (2025)
materialstudie, fiktive topografien
H x B x T:
600 mm x
400 mm x
150 mm
Where Are You J? (seit 2025)
Temporäre Installationsserie und Recherche
w/ Tom Las Kohrs und &co-Kollektiv
SCHUETTUNG Ausstellung (2025)
Kunstdrucke, zines, hörspiel in Duo-Ausstellung w/ Philipp W. Rösler
SCHUETTUNG TEXTE 01 - 10 (2025)
Sammelband W/ Philipp W. Rösler
N-E-U-E-H-O-F-F-N-U-N-G (2024)
Installation, Text, Performance
Calling a Dog The Sun | Einen Hund nach der Sonne nennen (2024)
Installation, Objekt, Interaktives Werk, Projektion, Buch in Duo-Ausstellung w/ Philipp W. Rösler
Demokratiepflegeversuchunlösbarkeitsroutinenverlernung (2024)
hörkurznichtzugeschichte, Rendering
Zukunft der Zivilgesellschaft in Berlin«, Genshagener Kreis e.V.
Das Metaversum zerstalten. Virtuelle Realität, Vielfalt, Kultur (2024)
Sammelband, Co-Herausgabe w/ Katharina Haverich
auf fertig gemachten tellern (2024)
Phonetography Bildband w/ Philipp W. Rösler
Ready-made Land Art (2023)
Essay, Fotoserie
Das War Alermgesichert (2023)
hörkurznichtzugeschichten, ep
Lucy’s Museum (seit 2023)
Virtuelles museum für hörkurznichtzugeschichten & Web Art
Imagine [n] (2023)
Lichtobjekt
Expanding Dreamscapes (2022)
Art Direktion für die ausstellung von Katharina Haverich
Transformation Design als Heterotopie. Praxisorientierte Designforschung im Kontext gesellschaftlichen Wandels (2022)
Dissertation
Zwei Schläger am Netz (2021)
Partizipative Installation w/ Katharina Haverich
Speichelauffangbehälter (2025, 2020)
Installation, Objekt, Grafik
HABITAT (2023, 2020)
Partizipative Installation w/ Julia Simon Senft und Philipp. W. Rösler
Nachhaltigkeit (Hamburg)
K/EIN BILD DER ZUKUNFT (2019)
Partizipative Installation
Wal? Nahrung? (2017)
Partizipative Installation w/ Greenpeace
Der Verrat der Akustik (2016)
Audioinstallation, Performance